Lektorat und Korrektorat: Der Feinschliff, der den Unterschied macht | Ein roter Kugelschreiber liegt auf dem rot lektoriertem Manusscript

Lektorat und Korrektorat: Der Feinschliff, der den Unterschied macht

MMag. Katarina Rohsmann, MA

MMag. Katarina Rohsmann, MA

Lektorat und Korrektorat: Der Feinschliff, der den Unterschied macht

Lektorat und Korrektorat: Der Feinschliff, der den Unterschied macht?

In Ihrem Fachgebiet sind Sie top, aber die deutsche Sprache bringt Sie zum Schwitzen? Der Abgabetermin steht vor der Tür, aber Ihr Text sieht noch immer aus wie ein Entwurf? Sie wissen zwar genau, was Sie sagen wollen – aber noch nicht, wie? Dann ist ein Lektorat oder ein Korrektorat das Mittel der Wahl.

Als Lektorin für juristische, wirtschaftliche, sozial- und geisteswissenschaftliche Texte unterstütze ich Sie bei sprachlichen Herausforderungen dieser und anderer Art. Ob es nun um einen Fachartikel, eine wissenschaftliche Abschlussarbeit, einen Jahresbericht oder eine Informationsbroschüre geht: Ich kümmere mich um die Form, damit Sie sich auf den Inhalt konzentrieren können.

Mit meiner interdisziplinären Ausbildung im rechtlichen, sozial- und geisteswissenschaftlichen Bereich verstehe ich Fachtexte aus unterschiedlichsten Bereichen – und kann sie bei Bedarf so umformulieren, dass sie auch allgemein verständlich sind.

Lektorat als Lebensweise: Ein Tag im Leben einer Lektorin

Texte zu lektorieren ist für mich mehr als nur eine Dienstleistung. Es ist fast schon eine Lebensweise, denn „abschalten“ kann man vom Lektorat und Korrektorat nicht. Wer professionell Texte verbessert, tut das praktisch vom Aufstehen bis zum Schlafengehen (und träumt womöglich auch noch davon).

Fehlerhafte Aufschriften warten schon am Frühstückstisch, im Bus am Weg ins Büro geben Hinweisschilder sprachliche Rätsel auf. Tippfehler in Präsentationen und auf Websites ziehen sich durch den Arbeitstag, ganz zu schweigen von irrtümlich stehengebliebenen Blindtexten und Stock-Fotos mit Wasserzeichen. Die Speisekarte beim „Italiener ums Eck“ lässt darauf schließen, dass der Inhaber vielleicht doch nicht aus Italien kommt. Und besucht man abends eine Veranstaltung, sticht einem sofort das Schild „In der Bibliothek nicht essen und trinken“ ins Auge, das direkt über dem Buffettisch hängt…

Das Korrektorat: Wenn die Zeit drängt und das Budget knapp ist

Kennen Sie das Phänomen, dass einem die eigenen Fehler gar nicht mehr auffallen, weil man seinen Text schon zu oft gelesen hat? In solchen Situationen hilft oft nur ein frisches Paar Augen.

Beim Korrektorat prüfe ich Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung, aber auch die Typographie auf Herz und Nieren, damit Ihr Text formal korrekt ist. Auch kleinere Umformulierungen sind vom Korrektorat umfasst – etwa, wenn ein Text holprig klingt oder Wortwiederholungen enthält. Nebenbei weise ich Sie auf offensichtliche Fehler und Widersprüche im Text hin.

Auf Wunsch achte ich gerne auch darauf, dass konsistent gegendert wird.

Das Lektorat: Wenn der Text rundum perfekt sein soll

Beim Lektorat geht es um den sprachlichen Feinschliff, der einen Text perfekt macht. Ein professionelles Lektorat umfasst mehrere Korrekturrunden mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die vom sprachlichen Stil über den Inhalt bis hin zu den Abbildungen und dem Literaturverzeichnis reichen. Da vier Augen mehr sehen als zwei (und sechs Augen mehr als vier), werden viele Publikationen sogar von mehreren Personen lektoriert.

Wenn Sie bei mir ein Lektorat buchen, sind darin aber auch alle Leistungen des Korrektorats inbegriffen (außer, wir vereinbaren etwas anderes, weil Sie mir einen bereits fertig korrigierten Text zum Lektorieren schicken).

Doch was geschieht genau bei einem Lektorat?

Sprachliche Optimierung

Oft lässt sich ein Text schon durch kleine sprachliche Änderungen eleganter, klarer, ansprechender und überzeugender gestalten. Zum Beispiel schlage ich Ihnen vor, wie man Sätze umformulieren, überlange Sätze trennen und Absätze straffen kann, damit sich Ihr Text flüssiger liest und leichter verständlich ist. Ich weise Sie aber auch darauf hin, wenn etwas aus meiner Sicht noch genauer erklärt werden sollte, um für Außenstehende nachvollziehbar zu sein.

Ein gutes Lektorat hat dabei immer die Bedürfnisse der Zielgruppe vor Augen: Schreiben Sie als Akademikerin für andere Expert*innen Ihres Fachgebietes? Dann kann man voraussetzen, dass ihre Leser*innen mit der Fachterminologie vertraut sind und auch komplexe fachliche Zusammenhänge verstehen. Möchten Sie dasselbe Thema hingegen allgemein verständlich aufbereiten, muss manches vereinfacht ausgedrückt oder erklärt werden.

Doch auch wenn ihre Leser*innen sperrige Fachtexte gewohnt sind: Wissenschaftliche Arbeiten müssen nicht trocken klingen! Autoren*innen aus dem angloamerikanischen Bereich zeigen seit vielen Jahren vor, dass anschauliche Beispiele und leicht verständliche Formulierungen einen Text keinesfalls „weniger wissenschaftlich“ machen.

Fachliche Prüfung

Das Lektorat sorgt dafür, dass Ihr Text nicht nur sprachlich korrekt und wohlklingend, sondern auch sachlich nachvollziehbar und frei von Widersprüchen ist. Das gilt auch für Abbildungen und Bildunterschriften, Tabellen, Diagramme und andere Grafiken.

Darüber hinaus prüfe ich die fachliche Konsistenz: Werden Fachbegriffe einheitlich verwendet? Sind Querverweise und Zitate korrekt? Ist das Inhaltsverzeichnis auf dem aktuellen Stand und funktionieren die Links? Wurden Vorgaben wie Zitiervorschriften und Style Guides eingehalten?

Wie ich Sie konkret unterstütze

Sie erhalten von mir eine Version des lektorierten Textes mit nachvollziehbaren Änderungen und Kommentaren. So können Sie selbst entscheiden, welche Änderungsvorschläge Sie übernehmen und welche Anregungen in den Kommentaren Sie umsetzen möchten. Zusätzlich erhalten Sie eine „saubere“ Version, die Sie sofort verwenden können.

Sie sind unsicher, ob für Ihren Text ein Lektorat oder ein Korrektorat passender ist? Schicken Sie mir eine Textprobe – ich berate Sie unverbindlich.

Fahnenkorrektur: Der letzte Schliff

Nachdem ein Text für den Druck oder die Veröffentlichung im Web layoutiert worden ist, muss er noch einmal penibel überprüft werden. In dieser Phase sollten nur noch minimale Änderungen durchgeführt werden, um den Aufwand für die Grafik gering zu halten.

Nun geht es vor allem um Probleme wie falsch formatierte Überschriften, unglückliche Silbentrennungen, Zeilen- und Seitenumbrüche an ungünstigen Stellen, fehlende Bildunterschriften oder vergessene Blindtexte. Oft fallen im letzten Moment aber auch noch echte Fehler auf, die etwa durch nachträgliche Änderungen entstanden sind.

Das klingt nach einer Menge Aufwand…

Ein professionelles Lektorat oder Korrektorat ist ein zeitaufwändiger, mehrstufiger Prozess. Zum Lektorieren braucht es perfekte Kenntnisse der Regeln der deutschen Sprache, Textverständnis, Allgemeinwissen und die Fähigkeit, sich in verschiedene Fachgebiete hineinzudenken. Daher ist ein professionelles Lektorat oder Korrektorat nicht vergleichbar mit einem freundlichen Kollegen, der anbietet, sich Ihren Text „einmal durchzulesen“.

Ein Beispiel aus meiner Arbeit: Falsche Jahreszahlen in der Verfassungsgeschichte der 1. Republik fallen nur Menschen auf, die sich mit dieser Periode der österreichischen Vergangenheit näher beschäftigt haben. Und ohne tiefgehendes Hintergrundwissen würde man erst recht nicht bemerken, wenn eine in dieser Zeit sehr bekannte, aber mittlerweile in Vergessenheit geratene Wochenzeitschrift in einer Bildunterschrift als „Tageszeitung“ bezeichnet wird.

Der Blick für Details ist Ihnen wichtig? Kontaktieren Sie mich für ein kostenloses Erstgespräch

…und was kostet das alles?

Damit der Preis für beide Seiten fair ist, gibt es bei mir keine fixen Preislisten. Gerne mache ich Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot, das die Komplexität des Textes, den Überarbeitungsbedarf und die Dringlichkeit berücksichtigt.

Selbstverständlich berücksichtige ich Ihre Wünsche, damit Sie nicht für etwas zahlen, das Sie nicht benötigen. Wenn Sie sich also sicher sind, dass Ihre Zitate stimmen und nicht mehr überprüft werden müssen, lassen Sie es mich wissen.

Was brauche ich nun wirklich: Korrektorat, Lektorat und/oder Fahnenkorrektur?

Mein Angebot

Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch oder für ein kostenloses Angebot. Gemeinsam klären wir, ob für Ihr Projekt ein Lektorat oder ein reines Korrektorat passender wäre.

Was benötige ich, um ein Angebot zu legen?

Damit ich Ihnen ein Angebot machen kann, das genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, benötige ich folgende Informationen:

  • Um welche Art von Text handelt es sich (zum Beispiel: Fach- oder Sachbuch, Geschäftsbericht, Website, Informationsbroschüre, wissenschaftliche Abschlussarbeit…)

  • Wer ist die Zielgruppe (Fachleute, speziell am Thema Interessierte, die Öffentlichkeit, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen…)

  • Gibt es Vorgaben und Richtlinien wie etwa „Style Guides“?

  • Bis wann benötigen Sie den Text?

  • Benötigen Sie nur ein Korrektorat oder auch ein Lektorat? Soll noch eine Fahnenkorrektur folgen?

  • Gibt es Leistungen, die Sie nicht benötigen (z. B. Überprüfung der Zitate)?

Bitte senden Sie mir mit Ihrer Anfrage wenn möglich den gesamten Text zu. Bei Texten über zehn Seiten schicken Sie mir bitte zumindest einen repräsentativen Ausschnitt und die genaue Gesamtlänge. Selbstverständlich werden alle zugesendeten Unterlagen vertraulich behandelt und nicht länger als nötig aufbewahrt.

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